Season 5

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Episode 100 - Lieder, Lügen und ´ne Leier

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Regie: Mark Beesley
Buch: Adam Armus & Nora Kay Foster
Starring: Xena - Lucy Lawless
  Gabrielle - Renee O´Connor
  Joxer / Jace - Ted Raimi
  Draco - Jay Laga'aia
  Cyrene - Darien Takle
  Amoria - Gillian Iliana Waters
  Alabardus - Tony Bishop
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Draco und seine Männer sind auf der Suche nach einem Schatz - eine der wertvollen Leiern, mit denen die Muse Terpsichore die Musik in der Welt verbreitet hat. Gerade haben sie das wertvolle Stück gefunden, als eine Gruppe von Amazonen es ihnen auch schon wieder streitig machen will.

Kurz bevor beiden Gruppen aneinander geraten erscheinen Xena, Gabrielle und Joxer. Xena verhindert eine bewaffnete Auseinandersetzung - mit einem Lied! Der Popklassiker “War” (1970) ertönt und ab jetzt besteht kein Zweifel mehr: Wir befinden uns mitten in einem Musical. Xena kündigt an, dass die Auseinandersetzung um die Leier musikalisch ausgetragen wird und zwar als “Sängerkrieg” in der Stadt Melodia.

Mit einer farbenfroh und heiter choreographierten klassischen Musical-Ensemble-Nummer (“Gettin’ Ready”, aus dem Musical “Bye Bye Birdie von 1960) in Melodia angekommen, wird sofort mit den Vorbereitungen für den Wettbewerb begonnen.

Gabrielle verzweifelt schon fast an den schlechten Wettbewerbern, da ertönt ansteckende 70er Jahre Disco-Musik. Als Xena und Gabrielle den Sänger erblicken, können sie es nicht fassen. Noch ein Doppelgänger Joxers? Es ist Jace, Joxers Bruder, der ganz Melodia mit seiner schrillen Version von “Dancin’ In The Moonlight” (1970) begeistert. Und Jace ist nicht der einzige Verwandte in der Stadt: Cyrene taucht ebenfalls auf und ist sehr darauf erpicht ist, den Vater von Xenas Kind kennen zu lernen. Als ihre Tochter ihr mitteilt, dass es den nicht gibt, macht Cyrene sich prompt auf die Suche nach einem passenden Mann, mit dem Resultat, dass Xena für den Rest der Episode unerwünschte Bewerber abwimmeln muss.

Auch Gabrielle hat mit lästigen Avancen zu kämpfen: Draco, der immer noch unter dem Liebeszauber von Cupidos Sohn “Bliss” steht, möchte die Bardin unbedingt heiraten. Seine Vorstellungen von einer Beziehung mit Gabrielle kann er allerdings höchstens im Traum (“Always Something There to Remind Me” von 1964 - hier als Punk/Hard Rock-Version) verwirklichen.

Joxer muss sich derweil mit seinem Bruder Jace auseinandersetzen, mit dessen “Anderssein” er nicht sonderlich gut umgehen kann. Tröstlich ist in dieser Situation immerhin das amouröse Interesse, das die Amazone Amoria ihm entgegenbringt.

Nachdem Xena ihrer Mutter ein für allemal klar gemacht hat, dass sie keinen Mann für die Erziehung ihres Kindes braucht (“Sisters Are Doin’ It” von 1985), naht endlich der Wettbewerb. Da Gabrielle sich weiterhin weigert Draco zu heiraten, lässt er sie auf der Bühne in einen Käfig sperren und droht, sie während seines Auftrittes zu töten (“Kick Out The Jams” von 1969).

Zum Glück unterbricht Xena den Auftritt und verwickelt Draco in einen Zweikampf (“Xena Rap” von Jo LoDuca). Sie gewinnt, und das Publikum gesteht ihr die Leier zu. In einer ansteckenden Schlussnummer (“People Got To Be Free” von 1968) feiern alle noch einmal Melodia, die musikalische Hauptstadt Griechenlands - und sich selbst…

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Offizielle Bilder & Screenshots:
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Soundfiles:

Xena: Das wäre doch ein toller Platz fürs Podium! Gabrielle: Xena, es hat sich rum gesprochen, die Bands kommen von weit her! Joxer: Toll! Xena: Ich nehme an, die Sache wird größer als wir dachten. Gabrielle: Ja! Xena: Aber ich finde, jeder verdient ein Chance. Gabrielle, hör dir jede Band an und triff schon mal eine Vorauswahl, lieb von dir. (Gabrielle schüttelt den Kopf und geht dem Auftrag nach) Joxer du schnappst dir ein paar von den Leuten, die sollen dir helfen das Podium aufzubauen, am besten gleich hier! Joxer: Mach ich! Xena: Ja. Cyrene: Xena! Xena: Mama, ahh („endlos begeistert“)

Gabrielle: Warum lauf ich ihm nach? Ist doch nur Joxer. Draco: Liebe ist ein dolles Ding! Gabrielle: Draco, ich hab keine Zeit. Draco: Ich möchte mit dir über unsere Zukunft reden, ich hab mich geändert, hab meine Kriegsherrenzeit weit hinter mir gelassen und wenn ich die Leier gewinne beweiße ich’s dir mit Liedern. Gabrielle: Nur wegen mir willst du die… Draco: …diese Leier? Aber selbstverständlich! Und wenn ich dieses Wunderinstrument gewinne, singe ich nur noch Ständchen für dich, bis in alle Ewigkeit. Gabrielle: Das ist sehr lieb, aber in einer verdammt, abartig, obszesiven Art und Weise. Draco du liebst mich gar nicht, das ist ne Manie! Draco: Nenns wie du willst mein Schatz, aber bitte heirate mich, wir könnten im Frühjahr heiraten und zu den Flitterwochen fahren wir nach Kreta.

Xena: Irgendwann bring ich dich um. Cyrene: Ich wünsch mich dich doch nur im Schoß einer Familie, Xena. Xena: Ich habe eine Familie, ich hab Gabrielle, ich hab Joxer und auch wenn’s schwer fällt das auszusprechen, ich hab dich. Dieses Kind wird mehr als genug Liebe bekommen! Cyrene: Das ersetzt noch lange nicht den Vater! Xena: Das darf doch nicht wahr sein, in welchem Jahrhundert lebst du eigentlich??? (Gesang: “Now there was a time, when they use to say, let behind every, great man, they had to be a great woman…“)