Season 4

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Episode 78 - Drei Diebe und ein Baby

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Regie: Bruce Campbell
Buch: Eric Morris
Starring: Xena / Meg - Lucy Lawless
  Gabrielle - Renee O´Connor
  Autolycus - Bruce Campbell
  Joxer - Ted Raimi
  Gryphia - Yvonne Lawley
  Cleades - Craig Parker
  Ormestin - Paul Willis
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In eine Schatzkammer wird eine riesige Vase getragen, aus der Autolycus entsteigt, um einen riesigen Rubin zu stibitzen. Unten schließt er das Tor von außen und steht plötzlich vor Xena. Von plötzlichen Schuldgefühlen eingeholt, wirft er den Stein zurück über die Mauer zum Eigentümer.

Die vermeintliche Xena flippt prompt aus, denn es ist in Wirklichkeit Meg im Xena-Kostüm. Sie und Joxer planen, den Schlüssel zu Athenes Krone zu klauen. Beim Grog in der Kneipe besprechen sie sich mit Autolycus, der aber angesichts des dilettantischen Konzepts der beiden ‘Mein Plan oder kein Plan’ sagt. Also wird zuerst ein Überfall auf den Steuereintreiber inszeniert, bei dem ‘Xena’ zwei Diebe verscheucht und sich so Zutritt zum Schloß verschafft. Als die beiden falschen Diebe abziehen, mokiert sich Autolycus über Meg, worauf Joxer ziemlich gereizt reagiert. Er und Meg sind ein Paar, und er erkauft mehr Respekt für sie mit einem höheren Anteil vom Meisterdieb.

Derweil kundschaftet Meg das Schloß aus und legt eine Schnitzeljagd-Fährte für Autolycus, der in die Schlüssel-Kammer eindringt und dort von Meg an die Schloßherren verraten wird. In dem Raum fand er nur ein Kind in einer Truhe. Es ist der Schlüssel. Als alle den Raum verlassen, ist die Truhe leer. Im Kerker erfährt die alte Hüterin des Schlüssels von Autolycus, wer Meg und Xena sind, und ein Gefangener erzählt die Sage vom Schlüssel. Meg geht mit dem Kind zu Joxer. Sie hat beide Männer nur benutzt, um das Kind zu bekommen, das sie sich immer gewünscht hat; sie will nur eine normale Familie. ‘Vati’ Joxer ist ihr gar nicht böse, während Autolycus reichlich sauer nach seinem Ausbruch auftaucht.

Das Kind verschwindet krabbelnd, als Meg und Autolycus streiten, erst im Trubel des Marktplatzes und dann mit einem rasenden Pferdewagen. Die drei verfolgen das Gefährt in wilder Hatz und retten Megs ‘Mäuschen’ gerade noch rechtzeitig vor einem Unfall. Nachts lagern sie im Wald, überlegen wie es mit dem Kind weitergehen soll und beschließen, sich die Krone doch zu holen. Beim Wickeln entdecken sie die Karte zum Versteck der Krone auf der Windel. Dort angelangt, finden sie die Tür und ein Kissen für den Schlüssel vor. Autolycus verrät, dass das Kind - laut Sage - verschwindet, wenn die Tür sich öffnet.

Als die drei von den Schloßherren überrascht werden, krabbelt das Kind aufs Kissen, das Tor öffnet sich und ein junger Mann steht auf dem Kissen, der sich als König Cleades entpuppt. Xena betritt im Getümmel die Bühne. Sie schlagen die Wachen zurück, während die Schloßherren, die ehemaligen Diener des Königs, sich mit der Krone verdrücken, um die Schatzkammer zu plündern. Alle wollen dies zu verhindern, da die Schätze dem Volk zustehen. Es gelingt, und Cleades schickt die Schloßherren in die Verbannung. Er hatte wie seine Untergebenen sein Volk ausgebeutet und war deshalb von Athene verwandelt worden, um die Sicht des Unschuldigen zu lernen, während Königin Gryphia als gealterte Hüterin Demut lernen sollte. Erst als sich Meg liebevoll um das Kind kümmerte, brach Athenes Fluch.

Während Joxer noch vom plötzlichen Erwachsenwerden ‘seines Sohnes’ gerührt ist, verläßt Meg den Schauplatz und offenbart Xena, die ihr zur leeren Truhe des Kindes gefolgt ist, deprimiert und unter Tränen, daß sie selbst keine Kinder bekommen kann. Xena versucht vergeblich, sie zu trösten und ihr wieder Mut zu machen.

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Offizielle Bilder & Screenshots:
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Soundfiles:

Mag: (Babygeblapper im Hintergrund) Sie Das ist meins! Ab jetzt jedenfalls. Joxer: Moment mal: Du meinst, du hast es gestohlen dieses Baby. Und das ganze Theater mit dem Schlüssel war nur der Vorwant jemanden das Kind zu klauen? hey, du hast mich also nur benutzt? Genauso wir Autolycus! Und das Kind ebenfalls! Sag mir doch, dass ich völlig daneben liege! Mag: Nein, das bringst ganz gut auf den Punkt! Aber es ist ja nichts Schlimmes passiert. Joxer das ist es was ich mit immer gewünscht habe! Und ich hab dich ja auch nicht belogen, nur ein bisschen reingelegt.

Xena: Die Augen eines Kindes sind unschuldig, sie sehen die Welt unvoreingenommen, was wir längst nicht mehr können. Athene gab ihm dadurch die Chance Weißheit zu erlangen. Gryphia und Ormestin werden deine Schatzkammer plündern und dann abhauen, aber deinen Thron kannst du wiederhaben wenn du das willst. Cleades: Nein! All die Schätze gehören meinem Volk! Sonst müsste es verhungern.

Xena: Mag. Irgendwann klappt es bestimmt auch bei dir. Und du wirst deine eigene Familie haben, keine geborgte oder geraubte, deine eigene. Mag: Ich kann keine Kinder bekommen. (Xena schaut erschüttert und streicht Mag tröstend über den Arm) Xena: Du hast hier was ganz wunderbares gemacht Mag! Du hast vielen Menschen geholfen indem du dieses eine Kind so sehr geliebt hast. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass von diesen vielen Lichtern am Himmeln, nicht auch eines auf dich wartet.