Season 4

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Episode 71 - Familie Munster

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Regie: Doug Lefler
Buch: Liz Friedman & Chris Manheim
Starring: Xena - Lucy Lawless
  Gabrielle - Renee O´Connor
  Joxer - Ted Raimi
  Lila - Willa O'Neill
  Hecuba - Lisa Crittenden
  Herodotus - Geoff Snell
  Der Zerstörer - Mark Vinello
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Gabrielle lebt. Altis Vision hat Xena diese Gewissheit vermittelt. Die Kriegerin sucht die Freundin in Poteidaia und tatsächlich: Gabrielle ist zu ihrer Familie zurückgekehrt.

Aber irgend etwas stimmt nicht mit der Bardin, und es ist nicht die Tatsache, dass sie es zulässt, dass Joxer sich zwischen ihr lang ersehntes Wiedersehen mit Xena drängelt. Eher schon ist es die unheimliche Furchtlosigkeit, mit der sie dem Ungeheuer begegnet, das ihr Dorf in Angst und Schrecken versetzt und dem bereits unschuldige Menschen zum Opfer gefallen sind. Schon bald muss Xena erkennen, dass sie ihre Freundin doch nicht wiedergefunden hat, denn die Frau, die sich als Gabrielle ausgibt, ist Hoffnung, Gabrielles Tochter, die den Sturz in den Lavastrom auf unerklärliche – und unerklärte – Weise überlebt hat. Und das Ungeheuer, das Poteidaia bedroht, ist Hoffnungs Sohn, der Zerstörer.

Um Gabrielles Familie nicht zu gefährden und einen Weg zu finden, den Zerstörer und Hoffnung zu töten, muss Xena vorgeben, dass sie an Hoffnungs Betrug glaubt - aber diese merkt schnell, dass die Kriegerin ihr auf die Schliche gekommen ist. Bei einer Verfolgungsjagd steht Xena schließlich mit erhobenem Schwert vor Hoffnung – nur um zu erkennen, dass die Frau, die ihr da erschöpft und verstört gegenübersteht, ihre Freundin Gabrielle ist.

Endlich können die beiden Freundinnen sich in die Arme fallen. Xena muss Gabrielle gestehen, dass auch Hoffnung überlebt hat, und gemeinsam versuchen sie, die Tochter Dahaks und deren Sohn dauerhaft von ihren zerstörerischen Absichten abzuhalten. Der Plan gelingt nicht zuletzt deshalb, weil Gabrielle die "Familienähnlichkeit" zu ihrer Tochter genau so rücksichtslos einsetzt, wie vorher Hoffnung selbst. Aber an ihrem Sieg kann Gabrielle sich dennoch nicht erfreuen. Die Notwendigkeit zur Gewaltanwendung bricht immer wieder in ihr Leben ein und ihre Unsicherheit angesichts der Konsequenzen ist so groß, wie vielleicht nie zuvor.

Am Ende der Folge sehen wir die Bardin wieder mit Xena vereint, aber voller Selbstzweifel darüber, was ihr Weg ist. Wir suchen beide nach den richtigen Antworten – entscheidend ist, dass wir es zusammen tun, sagt die Kriegerin. Es klingt fast wie eine Beschwörungsformel...

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Offizielle Bilder & Screenshots:
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Soundfiles:

Gabrielle: Ich erinnere mich an den Sturz, an das Feuer, an die Felswände dieses Höllenschlunds, ich erinnere mich an Hoffnung, und wie sie schrie als sie starb. Dann habe ich das Bewusstsein verloren und bin erst in diesem Krankenlager nach langer Zeit wieder aufgewacht, und ich hab dir eine Nachricht geschickt. Xena: Ich weiß nicht wie ich’s dir sagen soll. Gabrielle: Hoffnung lebt. Bei allen Göttern sie lebt.

Gabrielle: Ich sah dieses Feuer. Niemand kann so etwas überleben. Hoffnung: Niemand außer mir. Dahaks Flammen erhoben sich um mich zu retten. Aber ich war ja immer schon Vaters süßer, kleiner Liebling. Gabrielle: Allerdings. Hoffnung: Hast du mich deswegen nie geliebt? Gabrielle: Ich habe dich geliebt Hoffnung, aber ich musste dich aufhalten Hoffnung: Für Xena. Gabrielle: Nein, für uns alle!

Xena: Ich war einst in einem Kreislauf von Hass und Gewalt gefangen. Und so sehr ich bemühte daraus auszubrechen, es zog mich immer wieder dorthin zurück, bist du kamst. Gabrielle: Xena…. Xena: Nein das ist so! Du sagst immer, du wolltest deinen eigenen Weg finden, für mich bist du der Weg! Gabrielle: Wie kann ich für dich der Weg sein, wenn ich mich doch selber verlaufen habe. Xena: Nach Antworten auf solche Fragen suche ich auch, es ist egal wie und wo wir sie finden, wenn wir nur gemeinsam danach suchen.