Season 3

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Episode 64 - Flossen, Frauen und Juwelen

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Regie: Adam Armus & Nora Kay Foster (und Robert Tapert)
Buch: Josh Becker
Starring: Xena - Lucy Lawless
  Gabrielle - Renee O´Connor
  Aphrodite - Alexandra Tydings
  Joxer - Ted Raimi
  Lyceus - Callum Gallagher
  Maecenus - Lawrence Makoare
   
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Aphrodite will sich auf ewig einen Platz unter den Gestirnen sichern und einen “mystischen Diamanten” an den Himmel schießen lassen. Xena, Gabrielle und Joxer wollen dies verhindern, da dieser Diamant den Nordstern leuchten läßt, ohne den alle Reisenden verloren wären.

Als sie den Tempel der Aphrodite betreten, belegt diese sie jedoch mit einem Zauber: Sie sind fortan von dem besessen, womit sie im Augenblick der Verzauberung beschäftigt waren - Gabrielle blickte in einen Spiegel und ist von sich selbst und ihrer Schönheit besessen, Joxer betrachtet eine Wandmalerei mit dem Motiv von Attis dem Affenmann und mutiert fast im selben Moment zum Primaten. Und Xena, die gerade einen Fisch in der Hand hält, verspürt mit einem Mal den dumpfen Zwang, fischen zu gehen.

Trotz ihrer Besessenheit verliert Xena ihren Plan nicht ganz aus den Augen. Sie führt Gabrielle und Joxer zu dem See, in dem sie mit ihrem Bruder Lyceus zu fischen pflegte. Um die Recken der Aphrodite zu einem Umweg den See entlang zu zwingen, verursacht sie mit dem Chakram einen Steinschlag - und stürzt sich dann mit einem Freudenschrei in die Fluten: Sie fischt mit den bloßen Händen, was das Zeug hält.

Gabrielle ist derweil damit beschäftigt, Lobgesänge auf sich selbst zu verfassen und sich ansonsten beständig das güldene Haar zu kämmen - und auch damit, sich den grunzenden Joxer vom Leib zu halten, der sie für seine Prinzessin Gia hält.

Xena erinnert sich an ihren Bruder Lyceus, mit dem sie einst versuchte, den magischen Fisch Saularus zu fangen, der ihnen aber aufgrund seiner Cleverness immer wieder entwischte. Xena versucht nun erneut, Saularus mit allen Tricks an die Angel zu bekommen.

Zwischenzeitlich befreit sie Gabrielle aus den Klauen des grunzenden Joxer und, um sich ganz dem Fischen widmen zu können, manipuliert sie die Freundin dahingehend, daß sie den Gaunern den Diamanten abluchst.

Endlich im Besitz des Diamanten verbindet Xena ihre Besessenheit mit dem ursprünglichen Plan. Sie konstruiert eine Angel, mit deren Hilfe sie Saularus fangen UND den Diamanten an den Himmel zurückschießen kann: In dem Moment, als Saularus nach dem glitzernden Köder schnappt, kappt sie die Seile, und der Diamant wird samt Fischlein in den Himmel geschleudert.

Sie widmet diese Tat ihrem Bruder Lyceus - und ist im selben Augenblick von ihrer Besessenheit geheilt. Sie begreift, daß sie das Gefühl hatte, ihrem Bruder noch etwas zu schulden, und deshalb vom Fischen besessen war. Sie fordert Gabrielle auf, ihrerseits darüber nachzudenken, was sie stört im Leben, und diese findet schnell heraus, daß sie sehr darunter leidet, immer nur als wertloses Anhängsel von Xena betrachtet zu werden.

In dem Moment, da sie es ausspricht, ist auch sie "geheilt". Als die beiden abends gemeinsam die Sterne betrachten, verspricht Xena ihrer Freundin, ihr von jetzt an die ihr gebührende Anerkennung nicht mehr zu versagen. Das meiste Gute, das sie tue, sagt Xena, tue sie sowieso nur, weil Gabrielle an ihrer Seite ist.

Den grunzenden Joxer lassen die beiden bis zum nächsten Morgen durch die Bäume springen und den Mond anheulen.

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Offizielle Bilder & Screenshots:
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Soundfiles:

Gabrielle: Xena, er benimmt sich so seltsam, dass wir uns in der Öffentlichkeit nicht mehr mit ihm sehen lassen können. Xena: Er benimmt sich so seltsam weil im Tempel etwas mit ihm passiert sein muss! Aphrodite muss ihn irgendwie verhext haben und nun ist er wie besessen von der blöden Geschichte mit dem Affenmann. Und weißt du auch du hast so ne komische Art von Besessenheit. Gabrielle: Was hab ich? Xena: Oh ja! Gabrielle: Und von was bin ich besessen? Xena: Von dir! Deine Selbstüberschätzung treibt höhere Blüten, als mein Drachen je fliegen kann! Gabrielle: Ist ja lächerlich! Xena, das Bild das ich mir von mir mache, hat sich kein bisschen verändert seid... (sieht ihr Spiegelbild in Xenas Schwert) …oh, seh ich gut aus. Xena: Ja… Gabrielle: Also, wenn wir alle von was besessen sind, was ist mit dir? Von was bist du besessen? Xena: Das ist ja das Gute an der Sache, ich kann mich um wichtige Dinge kümmern, zum Beispiel ums fischen!

Gabrielle: Weißt du Xena, ich habe vor die ganze Schriftrolle umzuschreiben! Xena: Mach was du willst. Gabrielle: Der Geschichte fehlt es an Perspektive, sie braucht mehr Schwung, bessere Charaktere - mehr von mir. So bringt sie einfach nichts zum klingen in mir. Das ist überhaupt die Idee. Man muss Literatur singen, nicht erzählen… (fängt an zu singen) …“oh so hört doch die Geschichte von Gabrielle, der Tugend und Schönheit liebreizender Quell, zu allem freundlich, zu keinem barsch, mit dem süßesten Busen und dem knackigsten...“. (Xena hält ihr Hand auf Gabis Mund)  Xena: Bist du denn völlig übergeschnappt? Gabrielle: Zu laut? Denkst du bis wir dort sind, sind die Fische verschwunden? Xena: Ich hab eher Angst bis wir hinkommen, sind die Fische bewaffnet.

Xena: Was hast du gemacht soweit draußen? Gabrielle: Ich hab versucht mein Spiegelbild im Wasser zu küssen! Ich konnte einfach nicht widerstehen, ich habe mich vorgelehnt, versucht meine Lippen draufzupressen und… Xena: …bist hineingefallen. Gab es Fische da unten? Gabrielle: Es war als umfinge mich mein Spiegelbild. Und ich versenkte mich darin, war mit ihm eins. Und dann, zogst du mich hoch, ich sah in deine Augen und dann wusste ich plötzlich, dass es nur einen Menschen in meinem Leben geben kann… Xena: Aber das ist… Gabrielle: Mich! Xena: (zieht beleidigt ab) Gabrielle: Und du, du hast mich retten dürfen!